{Letzte Änderung 02/07/2026 durch Kalle}

Eindosen mal anders: Von Fleisch, Schnaps und Schrumpfschläuchen

Um Lebensmittel für die Tour vernünftig „einzudosen“, habe ich mir über Kleinanzeigen einen Schwung alte Siladur-Messingdosen besorgt. Das ist noch richtig unkaputtbare Technik: Mit einem Gummiring und einem massiven Spannring lassen die sich absolut luftdicht verschließen. Man kann sie auch richtig hoch erhitzen, um den Inhalt haltbar zu machen – im Grunde genau das klassische Einwecken aus den guten alten Tagen.

Eigentlich war mein Plan, darin das Fleisch für unsere Etappen einzukochen. Dann gab mir ein Bekannter aber die Adresse einer Hofschlächterei, die genau das auf Bestellung professionell erledigt. Damit hatte sich die Arbeit für mich erledigt.

Nun standen die leeren Dosen aber hier auf dem Tisch. Was macht man damit? Da wir durch verschiedene Länder kommen, in denen die Einfuhr von Alkohol entweder gar nicht gerne gesehen wird oder extrem teuer ist, habe ich umdisponiert: Die Dosen beherbergen jetzt einen kleinen, handfesten Vorrat an Alkohol (50-90%).

Um das Ganze für die Piste noch robuster zu machen – und vielleicht auch ein bisschen unauffälliger –, habe ich die Dosen kurzerhand mit Schrumpfschlauch komplett eingeschrumpft. Das klappert nicht in der Staukiste, scheuert nicht durch und hält absolut dicht.

Und für alle, die es doch lieber klassisch mögen: Man kann in den Dingern natürlich auch wunderbar die gute Wurst absolut luftdicht verpackt mit auf die Reise nehmen.