{Letzte Änderung 05/07/2026 durch Kalle}
Kalle und Max: Wie alles begann…
Bei meinen Live-Vorträgen kommt aus dem Publikum fast immer dieselbe Frage: Wie habt ihr beiden euch eigentlich gefunden? Und wie funktioniert das, dass man sich auf so einer extrem langen Reise nicht irgendwann auf die Nerven geht?

Hier ist die kurze Geschichte dazu.
Der Reiseabbruch 2023 Im Winter 2022/23 war ich ursprünglich solo aufgebrochen, um Afrika zu umrunden. Es war meine allererste echte Overlander-Tour. Will heißen: Ich hatte eigentlich von der Praxis, wie es wirklich in Afrika aussah, noch keine Ahnung. Ich war zwar theoretisch gut vorbereitet, aber unterwegs liefen dann ein paar Dinge einfach gegen mich.
Die Kurzfassung: Ich bin bis Guinea/Conakry gekommen und musste dann die Reißleine ziehen. In Nigeria standen Wahlen an, was dort oft mit Unruhen verbunden ist, weshalb die Grenzen kurzerhand dichtgemacht wurden. Wann sie wieder öffnen würden, stand in den Sternen. Da mir ohnehin die afrikanische Regenzeit im Nacken saß, beschloss ich umzukehren. Es war bis dahin eine großartige Tour, also nahm ich mir vor, einfach die Rückreise in vollen Zügen zu genießen.
Die Begegnung im Camp „Villa Maguela“ Auf diesem Rückweg machte ich wieder bei Victor im Camp „Villa Maguela“ Halt, um ein bisschen zu entspannen. Dort war auch Max. Wir hatten vom ersten Moment an einen richtig guten Draht zueinander – es passte einfach, wie man so schön sagt.
Ich erzählte ihm am Tisch von meinem Reiseabbruch und von meinem festen Plan: Nächstes Jahr starte ich wieder, diesmal besser vorbereitet, und dann fahre ich die Runde (um Afrika) zu Ende! Max hörte zu und meinte trocken: „Das wollte ich auch schon immer mal machen.“ Meine Antwort: „Dann lass uns doch zusammen fahren.“ Seine Antwort: „Ja.“
Aus diesen vier Tagen wird eine große Tour Wir kannten uns bei diesem Handschlag exakt vier Tage. Im darauffolgenden Jahr sind wir dann tatsächlich auf unsere gemeinsame, 11-monatige Afrika-Runde gestartet. Es war eine absolute Spitzenzeit. Wir haben auf der Piste menschlich und fahrerisch so gut harmoniert, dass wir jetzt gleich die nächste große Afrika-Tour zusammen in Angriff nehmen.
Wir sind für diese Art des Reisens ganz einfach ein echtes Dream-Team.