Die Vorbereitungen laufen: Auf dem Landweg nach Südafrika und zurück!

Hallo zusammen,

es geht wieder los! Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und der Starttermin steht: Am 30. August 2026 starten die Motoren. Das Ziel lautet Südafrika – und wieder zurück.

Wir haben uns ganz bewusst dagegen entschieden, unsere Autos auf irgendein Schiff zu verladen und uns die Strecke einfach zu machen. Wir fahren den kompletten Weg auf den eigenen Achsen. Warum? Weil wir es können und weil wir vor allem eines haben: Zeit! Es geht uns wieder um die Begegnungen zwischen Dorf und Wildnis, abseits der ausgetretenen Pfade.

Damit ihr eine Idee habt, wo wir uns in den nächsten zwei Jahren ungefähr herumtreiben werden, hier unser grober Fahrplan. Der gesamte Plan beruht auf einem ganz simplen Arrangement mit der afrikanischen Regenzeit – denn die will man im Hinterland definitiv nicht erleben!

Etappe 1: Der Start und das erste Etappenziel (Herbst 2026) Am 30. August starte ich mit dem Puch hier in Oelde und Max macht sich von Widnau aus auf den Weg. Wir treffen uns eine Woche später in Südfrankreich. Von dort aus rollen wir gemütlich über Spanien, Marokko und die Westsahara bis nach Mauretanien. Das ist unser erstes großes Etappenziel.

Etappe 2: Der Regenzeit hinterher (Winter 2026 bis Sommer 2027) Regenzeitbedingt können wir erst ab November oder Dezember 2026 weiter in den Senegal und von dort aus Richtung Südafrika vorstoßen. Wir fahren der Regenzeit quasi immer mit zwei bis drei Monaten Verspätung hinterher. Wenn das Wetter in Südafrika dann dreht und der Regen wieder in Richtung Norden zieht, werden wir die Front hoffentlich im März oder April 2027 in Angola kreuzen – das wird unsere kürzeste und einzige wirkliche Begegnung mit dem Matsch. In der regenfreien Zeit von März bis Juni/Juli 2027 haben wir dann perfekte Bedingungen, um den Bereich Botswana, Simbabwe, Mosambik, Malawi und Tansania in vollen Zügen zu erkunden.

Etappe 3: Halbzeitpause in Namibia (Sommer bis Herbst 2027) Irgendwann im Juni oder Juli 2027 werden wir dann in Windhoek ankommen. Dort stellen wir die beiden Autos sicher unter und fliegen für eine kleine Pause nach Hause.

Etappe 4: Der Rückweg nach Norden (Herbst 2027 bis Herbst 2028) Ca. Oktober/November 2027 fliegen wir wieder nach Windhoek, holen die Fahrzeuge aus dem Schlaf und machen uns auf den langen Rückweg. Der Zeitplan sieht vor, dass wir etwa im Mai 2028 wieder im Senegal bzw. Mauretanien aufschlagen, bevor uns dort die Regenzeit wieder einholt. Nach einer kleinen Erholungspause dort fahren wir dann ganz gemütlich über die Westsahara, Marokko, Spanien und Frankreich nach Hause.

Wenn alles glattgeht und die Reise so verläuft, wie wir sie hier am Tisch geplant haben, müssten wir im Herbst 2028 wieder zu Hause auf den Hof rollen.

Keine Ahnung, ob das wohl wirklich alles exakt so klappen wird oder was uns unterwegs wieder dazwischenkommt. Afrika als solches und die aktuelle Weltsituation schreiben bekanntlich ihre eigenen Regeln. Aber das ist der Plan!

Sobald es etwas Neues von den Reisevorbereitungen gibt, melde ich mich.

Euer Kalle

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert