{Letzte Änderung 05/07/2026 durch Kalle}
Navigation im Busch: OSM-Karten und mein Raspberry Pi-Setup
Navigation ist unterwegs immer wieder ein großes Thema und ich werde oft gefragt, welches System nun das „Beste“ ist. Ob ein Navi in der Praxis taugt, steht und fällt meines Erachtens aber fast ausschließlich mit dem Kartenmaterial.
Auf meinen vergangenen Reisen habe ich voll auf OSM (OpenStreetMap) gesetzt. Es ist schlichtweg unglaublich, wie detailliert selbst die abgelegensten Gegenden dort erfasst sind. Ein gutes Beispiel war die Strecke von Nigeria nach Kamerun – weit abseits jeglicher Zivilisation oder Tourismus. Da waren selbst im hintersten Bergland noch die kleinsten Eselspfade zwischen den Dörfern präzise eingezeichnet. Besser geht es nicht.
Für das eigentliche Navi (Hard- und Software) habe ich mich für einen Eigenbau auf Basis eines Raspberry Pi 4 und der Software NAVIT entschieden. Als Elektroniker und Informatiker bot sich das für mich einfach an. Da die technischen Details den Rahmen dieses Reiseblogs sprengen würden, habe ich das Projekt komplett ausgelagert. Wer das System nachbauen möchte, findet die ausführliche Dokumentation für versierte Bastler auf meiner privaten Webseite unter: www.kh-steffens.de.


Es muss aber nicht zwingend ein kompletter Eigenbau sein. Mein Mitfahrer Max hat sich für unsere anstehende Tour das Garmin Overlander zugelegt. Dem Gerät habe ich dann ebenfalls die kompletten OSM-Karten für ganz Afrika aufgespielt. Das funktioniert in der Praxis genauso hervorragend!