{Letzte Änderung 27/12/2025 durch Kalle}
Planänderung: Kurs auf Asien – Einmal um den Himalaya
Eigentlich wollten wir bereits im November 2025 den afrikanischen Kontinent unter die Räder nehmen. Doch wie das bei großen Abenteuern so ist: Die erste Hürde gab es schon vor dem Start. Max hat sich ein neues Knie „gegönnt“, weshalb wir die Afrika-Tour schweren Herzens verschieben mussten. Wir sind aber optimistisch, dass er bis zum Frühjahr 2026 wieder voll einsatzbereit ist.
Da der Starttermin im März/April für die klassische Afrika-Route klimatisch ungünstig ist, haben wir eine alte Idee neu belebt: Die große Asien-Tour. Aus der ursprünglichen Idee, „nur“ die Seidenstraße zu befahren, ist mittlerweile ein weitaus größeres Projekt geworden – eine Umrundung des Himalaya-Massivs.

Die Recherchen laufen seit Wochen auf Hochtouren, und die Quintessenz ist: Es ist machbar! Dennoch gibt es auf der Route noch einige spannende Herausforderungen zu lösen:
Die großen Fragezeichen der Planung:
- Das Kaspische Meer & der Kaukasus: Die klassische Ostroute führt über Baku (Aserbaidschan). Da die Landgrenzen dort für PKW aktuell geschlossen zu sein scheinen, planen wir eine Alternative südlich um das Kaspische Meer durch den Iran. Die Nordroute durch Russland ist für uns derzeit keine Option.
- Herausforderung China: Für unsere geplante Route müssen wir China mindestens zweimal durchqueren: einmal von Kasachstan in die Mongolei und ein zweites Mal von der Mongolei Richtung Vietnam. Das erfordert einiges an bürokratischem Vorlauf.
- Das Myanmar-Dilemma: Myanmar ist derzeit faktisch dicht, und das Fahren mit internationalem Führerschein ist dort nahezu unmöglich. Unsere Alternativen: Ein erneuter Transit durch China Richtung Nepal und Indien oder – als „Plan B“ – die Verschiffung per Container von Malaysia (Kuala Lumpur) nach Indien.
Die Tour in Zahlen
Nach grober Schätzung liegen vor uns ca. 45.000 Kilometer voller Kontraste, Kulturen und Pässe. Wir rechnen mit einer Reisezeit von etwa eineinhalb Jahren, um dieses gewaltige Gebiet wirklich erleben zu können.
